Wissenswertes über unsere Schule

 
Unsere Schule in Kürze

Unsere Realschule bietet ihren Schülerinnen und Schülern in je 3 - 4 Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 das gesamte durch die Unterrichtsempfehlungen des Kultusministeriums geforderte Bildungsangebot mit den Angeboten zur Differenzierung ab der 7.Jahrgangsstufe in Französisch, in den Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften sowie in Technik. Zwei Computerräume mit 15 und 17 Schülerarbeitsplätzen schaffen die Möglichkeit, informationstechnologische Grundbildung in geeigneter Weise zu vermitteln. Zentrales Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist ein engagierter, fördernder und fordernder Unterricht, regelmäßige Hausaufgaben und kontinuierliches häusliches Lernen sind für Erfolgserlebnisse unverzichtbar.

Außerunterrichtliche Aktivitäten sind zahlreich, haben z. T. lange Tradition und sind wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Dazu zählen gemeinsame Feste, die Pflege von 3 Schulpartnerschaften (je 1 in den Niederlanden, Frankreich und Ruanda), regelmäßige Klassenfahrten, ökumenische Jahrgangsstufengottesdienste, Schülerbetriebspraktika im 9.Jahrgang, Sportvergleichskämpfe, die Zusammenarbeit mit ADAC und Polizei im Rahmen der Verkehrserziehung, die ständige Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Ersthelfern/Sanitätern, ein Weihnachtskonzert, die Teilnahme am Nikolausmarkt und vieles mehr.
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Wie Sie uns finden

Viele finden uns einfach gut  —  andere suchen uns noch.                          Übersichtskarte                    Stadtplan

Wenn Sie zur zweiten Gruppe gehören, so hilft Ihnen sicherlich folgende Anfahrtsbeschreibung:
Vom Ende der Autobahn 46 bei Heinsberg aus fahren Sie zunächst in Richtung Heinsberg und biegen an der ersten Ampel ("Janses Mattes") links ab. Dieser Straße folgen Sie durch die Ortschaften Waldenrath, Birgden und Kreuzrath bis nach Gangelt. Unmittelbar hinter dem Ortseingang liegt unsere Realschule auf der linken Seite.
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Aus der Geschichte der Schule

Mehr als eineinhalb Jahrhunderte umfasst die Geschichte der Realschule in Gangelt und ihrer Vorläufer:
  • 1847 wurde die private "Lateinische Schule", deren Vorläufer schon ins Mittelalter zurückreichen, neu gegründet.
  • 1947 wurde die "Höhere Schule" bis einschließlich Obertertia für die nächsten Jahre private Zubringerschule für die Gymnasien der Umgebung.
  • 1955 wurde die Schule zu einer Realschule.
  • 1966 erfolgte mit der Gründung des Realschulzweckverbandes Selfkant-Gangelt die Übernahme in die öffentliche Trägerschaft.
  • Zur Zeit besuchen ca. 580 Schülerinnen und Schüler die Schule, 30 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten hier.
 
Bildungs- & Erziehungsziele

Fachliches Lernen und fachliche Kompetenz werden auch in Zukunft ihren hervorragenden Platz haben; denn die Kompetenz, Lernprozesse selbst zu steuern, entwickelt sich hauptsächlich im Aufbau von Wissen und Können. Unsere Realschule möchte zu lebenslangem Lernen und zu sozialer Verantwortung erziehen. Deshalb geht das Angebot über den reinen Fachunterricht hinaus und räumt dem ganzheitlichen und praxis-orientierten Lernen einen hohen Stellenwert ein:
  • Voraussetzungen für ein sinnvolles und erfolgreiches Lernen schaffen durch Offenheit, Partnerschaft und Akzeptanz, aber auch durch Einüben und Einfordern der für ein Schulleben notwendigen schulischen Pflichten
  • Lernen lernen durch gezieltes Methodentraining und Förderung von Kreativität, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit, Konzentrations- und Ausdauertraining sowie Leistungsbereitschaft
  • soziales und solidarisches Verhalten prägen durch Trainieren von Gesprächskompetenz, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Ehrlichkeit, Gewaltlosigkeit und Übernahme von Verantwortung
  • Einfühlungs- und Urteilsvermögen fördern durch Entwicklung der Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen und sich mit ihnen und ihren Urteilen auseinanderzusetzen
  • Schule als Lebensraum erfahrbar machen, in dem Schüler sich wohlfühlen und mit dem sie sich identifizieren können
 
Gestaltung des Schullebens

Das Schulleben vollzieht sich selbstverständlich in erster Linie im Unterricht. Aber auch zusätzliche Aktivitäten prägen das Schulleben.
  • nachmittags: verschiedene Arbeitsgemeinschaften in den Bereichen Sport, Verkehrserziehung, Technik / Naturwissenschaften, Zeitung, Theater etc.
  • mehrtägige Klassenfahrten und eintägige Unterrichtsgänge
  • regelmäßiger Schüleraustausch mit einer Schule in Frankreich, eine eintägige Begegnung mit einem 5. und 6. Jahrgang aus Schinveld/NL
  • regelmäßige ökumenische Gottesdienste
  • Schulmannschaften in Fußball, Volleyball, Schwimmen, Badminton und Tennis nehmen regelmäßig an Wettkämpfen teil.
  • Schulsportfest am Ende des Schuljahres
  • Projekttage zu verschiedenen Themen oder Projektwochen (in der Jahrgangsstufe 7 zu Entwicklungsländern)
  • ab Jahrgangsstufe 8 die Möglichkeit zur Ausbildung und Mitarbeit im Rahmen des Schulsanitätsdienstes
  • 9. Schuljahr: dreiwöchiges Schüler-Betriebspraktikum im Rahmen der Berufswahlorientierung
  • Weihnachtssingen unseres Schulchores und Beteiligung am Nikolausmarkt
 
Schullaufbahn und Abschlüsse

  • Klasse 5 und 6 Erprobungsstufe: Es wird festgestellt, ob sich Unterrichtsmethoden, Lernangebote und Leistungsanforderungen der Realschule für die einzelne Schülerin oder den einzelnen Schüler eignen.
  • 6. Klasse: mindestens ein Jahr Französisch
  • 7. bis 10. Klasse Differenzierungsunterricht: Wahl eines vierten Hauptfaches mit sprachlichem, gesellschafts- oder aber naturwissenschaftlichem Schwerpunkt
  • 9. Klasse: zusätzlich zweistündiger Wahlpflichtunterricht
Die Realschule schließt mit der Fachoberschulreife ab. Sie berechtigt dazu, eines der differenzierten Angebote des Berufskollegs wahrzunehmen oder in ein Berufsausbildungsverhältnis einzutreten. Besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler erhalten die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.
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Unser Schulprogramm

Die Kurzfassung unseres Schulprogramms können Sie hier einsehen (gezipptes pdf-Dokument; ~1,5 MB).
Sollten Sie an der Langfassung des Schulprogramms interessiert sein, dann setzen Sie sich bitte mit unserem Seketariat in Verbindung.
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Beratungskonzept

Schon immer hat es an unserer Schule engagierten Einsatz von vielen Kolleginnen und Kollegen gegeben, wenn Schüler/innen Hilfe brauchten, in Krisen steckten, nicht weiter wussten, wenn Eltern in Sorge waren und um Rat nachfragten.

Erste Kontaktperson sollte nach wie vor der/die Klassenlehrer/in sein, die von der Schülerschaft gewählten SV-Verbindungslehrer/innen stehen ebenso immer zur Verfügung, auch bemüht sich die Schulleitung um ständig "offene Türen".

Nun gibt es einige Bereiche, in denen sich durch Erfahrung und Fortbildungen Experten innerhalb des Kollegiums heraus gebildet haben. Mit ihnen können Sie / könnt ihr Kontakt aufnehmen, wenn die o.g. Ansprechpartner nicht weiter helfen konnten oder wenn es sinnvoll scheint, mit jemandem zu sprechen, zu dem man einen besonderen Draht hat oder den man für einen neutralen Zuhörer hält.

Unser Angebot ist und kann nicht gedacht sein als schneller Ratschlag, der "ruck-zuck" zu Lösungen führt, für Problemlösungen ist immer aktive Mitarbeit von Eltern und Schüler/innen nötig. Neue Wege können aufgezeigt werden, außerschulische Kontaktpersonen benannt werden.

Neben den Klassenleitungen, den Mitgliedern der Schulleitung, den SV-Verbindungslehrern/innen als Vertrauenspersonen der Schülerschaft (Frau Salamon, Herr Schroeder) stehen Ihnen erfahrene Kollegen/innen bezogen auf folgende inhaltliche Bereiche zur Verfügung. Sie haben feste Sprechstunden:


Frau Nijs - Psychosoziale Beratung (Termine nach Vereinbarung)
Dieses Angebot richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche, die sich in einer Konfliktsituation befinden, die sie nicht alleine oder mit Hilfe ihrer Eltern bewältigen können (z.B. Ärger zu Hause, Essstörungen, Probleme mit Gleichaltrigen, Misserfolg in der Schule). Es geht dabei in erster Linie um Beratungsgespräche oder um die Vermittlung von professioneller Hilfe. Wer dieses Angebot wahrnehmen möchte, kann in der Schule oder gezielt in der Sprechstunde Kontakt zu Frau Nijs aufnehmen und Termine für Beratungsgespräche vereinbaren.

Frau Böttger - Gender-Beratung (Termine nach Vereinbarung)
Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht nur körperlich, sie denken und verhalten sich in Krisen oder bei Konflikten anders. Deshalb steht bei der geschlechtsspezifischen (Gender-) Beratung die Selbstwahrnehmung von Mädchen und Jungen und die Stärkung des Selbstvertrauens in schwierigen Situationen im Mittelpunkt des Interesses. Insofern versteht sich die Gender-Beratung als zusätzliches Angebot zur psychosozialen Beratung und zur Streitschlichtung.
Darüber hinaus meint Mädchen- und Jungenförderung z.B. in der Berufsorientierung, die Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an dem alljährlichen stattfindenden "Girls' /Boys' Day" zu motivieren, um in diesem Bereich einmal andere Wege zu gehen und das eigene Rollenverständnis zu vertriefen oder zu erweitern.

Frau Smeetz, Herr Dreßen und Herr Seipolt - Berufswahlorientierung (Termine nach Vereinbarung)
Die Berufsberatung der RSG findet in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit statt. Schwerpunkte der Beratung liegen auf der Information über Berufsfelder und Berufsbilder. Dazu gehört der Umgang mit Informationsquellen u.a. im Internet. Im Rahmen der Beratung werden individuelle Fähigkeiten und Interessen mit Berufschancen abgeglichen. Aufgabe der Beratung ist außerdem die Begleitung bei Bewerbungen und Unterstützung bei der Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen.
Die Beratung außerhalb des Unterrichts im Rahmen der Berufsorientierung ist für die Schüler(innen) freiwillig. Der Erfolg der Beratung ist auch von der Mitarbeit der Schüler(innen) und der Unterstützung der Elternhäuser abhängig.

Frau Hesse - Streitschlichtung, Busbegleitung (Termine nach Vereinbarung)
Seit Beginn des Schuljahres 2004/05 gibt es eine Arbeitsgemeinschaft an unserer Schule, in der Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 zu Busbegleitern ausgebildet werden. Die Situation beim Einsteigen in die Busse und während der Fahrt war u.a. durch die ständig wachsende Schülerzahl unbefriedigend.
Wir planen ebenfalls die Ausbildung im Rahmen der Streitschlichtung.
Beim Konzept der Streitschlichtung bzw. Mediation geht es im Kern darum Konflikte ohne den Eingriff von Autoritätspersonen, insbesondere Lehrerinnen und Lehrern, aber mit Hilfe von ausgebildeten Jugendlichen selbst zu lösen. Weitere wichtige Bedingungen sind, dass diese Konfliktlösung in einem geschützten Raum, in dem Vertraulichkeit gewährleistet ist, stattfinden kann und dass die Streitschlichter/-innen nicht Partei ergreifen. Hier soll es keine "Sieger" und "Verlierer" geben, sondern es sollen letztlich alle am Konflikt Beteiligten mit der Lösung zufrieden sein.

Herr Funk-Stevens - Lernberatung (Termine nach Vereinbarung)
Lernberatung kann helfen, wenn es einmal an Lernlust und Lernmethode fehlt. Sie ist gedacht als Sprechstunde für einzelne Schülerinnen und Schüler, bei denen sich Lernschwierigkeiten ergeben haben, und hilft zu untersuchen, wo die Gründe für diese Lernschwierigkeiten liegen (z.B. durch Feststellen von Wissenslücken, Herausfinden von Fehlerschwerpunkten in einem Problemfach, Erkennen von falschen Vorgehensweisen beim Lernen). Das Ziel ist, dem Einzelnen ganz konkret zu helfen, effektivere Lernmethoden praktisch zu erproben und Lösungsschritte in Form eines Änderungsplanes zu erarbeiten. Lernberatung kann nicht plötzliche Leistungsexplosionen herbeiführen, aber sie kann helfen in deutlichen, kleinen Schritten, in richtigen Portionen, effektiver, regelmäßiger und mit mehr Mut besser zu lernen.
Praktisches Verfahren:
Untersuchung der Lerngeschichte: Falsche/ungünstige Vorgehensweisen beim Lernen sollen erkannt und Fehlerschwerpunkte in Problemfächern sollen herausgefunden werden.
Eine Abfolge konkreter Schritte zur Veränderung des Lernverhaltens wird vereinbart. In 2-4 wöchigem Rhythmus soll der Erfolg der Lernstrategien kontrolliert werden. Gegebenenfalls werden Ergänzungen vorgeschlagen.

Frau Wirtz und Frau Dahlmanns - Sucht- und Drogenprävention (Termine nach Vereinbarung)
Das Angebot für Schülerinnen und Schüler umfasst hier persönliche Information und Beratung (auf Nachfrage), die Vermittlung professioneller Hilfe, die Organisation von Veranstaltungen auf Jahrgangsstufenebene und im Bereich des Unterrichts die Koordination eines Schulcurriculums zur Suchtprävention. Wir stehen auch den Eltern für eine persönliche Beratung und eine Vermittlung von professioneller Hilfe zur Verfügung.
Durch die Polizei und die AOK gibt es in Jahrgangsstufe 6 für Eltern und Schüler Informationsveranstaltungen zur Suchtproblematik, in Jahrgangsstufe 9 werden die Klassen über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr in Kenntnis gesetzt.

Wir haben in der Schule einen kleinen Raum eingerichtet, in dem Gespräche stattfinden können und Material bereit gehalten wird.

Termine können direkt mit den Kollegen/innen oder über das Sekretariat vereinbart werden.
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